Klimaneutral unterwegs

Reisen produziert Treibhausgase. Ein Großteil davon entfällt auf Mobilität – dem Kernelement des Reisens. Besonders die An- und Abreise, aber auch die Transportmittel vor Ort beeinflussen unseren persönlichen CO2-Fußabdruck (siehe Informationen unten).

Wir von MyFutureDrive wollen als Mobilitätsdienstleister unbedingt einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und kompensieren die durch Ihre Reise mit uns entstandenen CO2-Emissionen in zertifizierten Projekten. Die Kompensation der Emissionen erfolgt durch Projekte in Bolivien (Gold Standard), Uganda (VCS/CCBS Standard), Nicaragua (Plan Vivo) und auch Deutschland (Schulwälder, Aufforstung mit heimischen Mischbeständen). (siehe primaklima.org)
Kompensation heißt, dass an anderer Stelle konkret dieselbe Menge CO2 eingespart oder neutralisiert wird, die wir mit dem Kunden, wenn er unseren Fahrservice nutzt, verbrauchen. Denn die Emissionen, die bei der Nutzung unserer Fahrzeuge entstehen, werden durch die Förderung von Klimaschutzprojekten an anderer Stelle ausgeglichen.

Aus diesem Grund fahren Sie mit uns 100 % klimaneutral und unterstützen aktiv den Klimaschutz!
Und das ohne jegliche Mehrkosten für Sie! Umweltfreundlichere Mobilität ohne erhöhte Preise anzubieten ist unser Anspruch – MyFutureDrive beweist, dass es möglich ist.

Dazu lassen wir mit den für unsere Kunden gefahrenen Kilometern (also inklusive Anfahrt) die CO2 Emissionen des Fahrzeugs berechnen und kompensieren die Höhe dieser Emissionen durch Unterstützung von Klimaschutzprojekten, die CO2-Emissionen binden und neutralisieren. Die erworbenen CO2-Zertifikate entstehen durch Investitionen in Projekte (s.o.) mit erneuerbaren Energien (das reduziert anderorts Emissionen des Klimagases CO2) oder in die Aufforstung von Wäldern (das bindet CO2 aus der Atmosphäre in organischem Material).
Jede Kompensation von Treibhausgasen endet mit der Stilllegung eines CO2-Zertifikats (1 Zertifikat = 1 Tonne CO2). Erst nach der Stilllegung ist garantiert, dass das Zertifikat nicht weiter genutzt werden kann. Um ein Höchstmaß an Transparenz zu garantieren, sind diese Stilllegungen bei Primaklima.org öffentlich einsehbar!
Die von uns erworbenen Zertifikate und damit unterstützten Projekte tragen also dazu bei, CO2-Emissionen einzusparen oder zu neutralisieren.

Weitere Informationen zur CO2-Kompensation

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wird die Erwärmung der Erdatmosphäre seit Beginn der Industrialisierung auch durch eine anthropogen bedingte Anreicherung von Treibhausgasen verursacht, die den Treibhauseffekt über sein natürliches Niveau verstärkt. Klimarelevante Treibhausgase, wie beispielsweise Kohlendioxid (CO2), Dickstoffoxid (N2O) oder Methan (CH4), stammen hierbei zum größten Teil aus der Nutzung fossiler Brennstoffe, industrieller Produktion, Vernichtung des Tropenwaldes und der Landwirtschaft.
Zu den möglichen ökologischen Folgen des Klimawandels zählen die Beeinträchtigung von Artenreichtum in Flora und Fauna, Verknappung von Ressourcen sowie eine Zunahme der Häufigkeit extremer Wetterlagen.

Die Reduktion von Emissionen und das Vorantreiben von Klimaschutzmaßnahmen sind wichtige Faktoren, um einen Beitrag zur Verminderung der Erderwärmung zu leisten.
Das Ziel, anthropogen verursachte Treibhausgasemissionen einzudämmen, um damit negative Auswirkungen auf das Klimasystem zu minimieren, wurde erstmals im Jahr 1992 durch die UN Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change: UNFCC) formuliert. Ein wichtiger Meilenstein für die internationale Klimapolitik war die Verabschiedung des Kyoto-Protokolls im Jahr 1997, welches eine rechtsverbindliche Verpflichtung für Industrieländer zur Eindämmung und Reduktion dieser Emissionen festlegte.
Ende 2015 wurde auf der UN-Weltklimakonferenz COP 21 in Paris ein globales Abkommen zum Klimaschutz verabschiedet. Neben Industrieländern verpflichten sich auch Schwellen- und Entwicklungsländer dazu, ab 2021 nationale Klimaschutzziele umzusetzen. Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur soll dabei auf deutlich unter 2 Grad Celsius und möglichst auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden.
Der im Oktober 2018 veröffentlichte Sonderbericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) hat die Dimension der Herausforderung deutlich gemacht: Verlangt für die Einhaltung des 1,5° Ziels ist nichts weniger als eine beispiellose Dynamik der Klimaschutzanstrengungen weltweit.
Auf der UN-Weltklimakonferenz COP 24 im November 2018 wurde von allen Vertragsstaaten ein detailliertes Regelwerk beschlossen, um den Pariser Klimavertrag umzusetzen.

Mit “CO2-Fußabdruck” (oder auch „Carbon Footprint“) bezeichnet man Treibhausgasbilanzen, z. B. von Produkten, Unternehmen oder Personen. Sie stellen die Summe der Emissionen von CO2 und anderen klimarelevanten Treibhausgasen dar, die durch Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Produkten und Dienstleistungen, oder durch das Ausüben einer Tätigkeit über einen bestimmten Zeitraum ausgestoßen wird. Ein geringer CO2-Fußabdruck deutet dabei auf eine klimafreundliche Lebensweise hin. Zur Berechnung von klimawirksamen Emissionen sind Informationen über den jeweiligen Lebens- und Geschäftsbereich notwendig, wie beispielsweise über Transport, Gas- und Stromverbrauch oder Konsumverhalten. Mit Hilfe offiziell anerkannter Kenngrößen zur Berechnung von CO2-Fußabdrücken, den sogenannten Emissionsfaktoren, werden die dadurch verursachten Treibhausgase berechnet. Ein Emissionsfaktor zeigt an, wie viele Tonnen CO2- pro eingesetzter Menge eines Produktes oder einer Dienstleistung freigesetzt werden. Da sich aber auch andere Gase negativ auf das Klima auswirken, wird ihre Treibhauswirkung in CO2 umgerechnet und als Äquivalent (CO2e) in die Berechnung miteinbezogen. Der CO2-Fußabdruck ist somit ein wichtiger erster Schritt für einen Beitrag zum Klimaschutz: Durch die Einschätzung über eigens verursachte Emissionen ist es möglich, Einsparpotentiale zu erkennen und persönliche Emissionen zu mindern.

Grundsätzlich ist der beste Klimaschutz, so wenige Treibhausgase wie möglich zu verursachen. Können jedoch in bestimmten Lebens- oder Unternehmensbereichen Emissionen nur schwer vermieden werden, bietet sich eine CO2-Kompensation an (Umweltbundesamt, 2014). Auch wenn dieser Schritt auf lange Sicht allein nicht ausreicht, ist er doch ein wichtiger und kurzfristig umsetzbarer Beitrag, der schwer vermeidliche Treibhausgase unmittelbar an anderer Stelle ausgleicht.
An dieser Stelle setzen Emissionsminderungszertifikate an, die entsprechend der berechneten CO2-Emissionen gekauft werden können. Dabei entspricht ein Zertifikat einer Tonne CO2- bzw. CO2e. Wertvolle Projekte folgen dem Prinzip der Zusätzlichkeit, welches sicherstellt, dass die so vermiedenen Emissionen ohne die Realisierung des Projektes nicht eingespart worden wären. Des Weiteren sollten sie einen lokalen Beitrag zur nachhaltigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklung leisten.

Quellen:
-Umweltbundesamt 2014: Klimaneutral leben – Verbraucher starten durch beim Klimaschutz
-Klimamanufaktur Hintergrundinformationen, 2019
-Montana.de, 2019
-Primaklima.org, 2019
-BMWi 2019, Abkommen von Paris
-WEKA 2014, Carbon und Water Footprint, FutureCamp Climate GmbH

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